PA Governance Framework

Evidenzgestütztes Implementierungsmodell für Physician Assistants

Für Arbeitgeber

Physician Assistants wirtschaftlich und organisatorisch einordnen

Ein evidenzgestütztes Entscheidungsmodell für Klinik, Krankenhaus, Hausarztpraxis und MVZ.

Das Modell zeigt, unter welchen lokalen Annahmen ein PA-Einsatz wirtschaftlich, organisatorisch und versorgungsbezogen plausibel sein kann.

Modell wählen

Klinik / Krankenhaus

Berechnung ärztlicher Entlastung, Stationsprozesse, Dokumentationsaufwand, optionaler Controlling-Effekte und Break-even im stationären Setting.

Hausarztpraxis / MVZ

Berechnung von Delegationspotenzial, Arztzeitgewinn, Versorgungskapazität, administrativer Entlastung und optionalen Abrechnungseffekten.

Worauf stützt sich das Modell?

Delegation und PA-Rollenprofil

Berufsrechtlicher Rahmen, delegierbare Tätigkeiten und ärztliche Letztverantwortung.

Ambulante Delegationsgrenzen

Anlage 24 BMV-Ä, nicht delegierbare Leistungen, Auswahl- und Überwachungspflichten.

Wirtschaftlichkeit und Entlastung

Internationale und nationale Evidenz zu Kosten-, Zeit- und Versorgungseffekten.

Klinikmodell

Modellversion und Quellenstand

Modellversion
Modellversion 1.0
Quellenstand
Quellenstand 5.6.2026
Letzte fachliche Prüfung
Eine fachliche Gesamtprüfung ist bisher nicht dokumentiert.
Nächste Prüfung
Nächste Prüfung noch nicht festgelegt.

Quellenprüfung alle 6 Monate. Quellenstand & Prüfintervall ansehen

Ampel: Nicht belastbar
Netto-4.067 € / Mo.
Break-Even
Schritt 1/4 · Setup
PA-Klinikmodell: Stationsentlastung, Prozesskapazität und Wirtschaftlichkeit

Dieses Modell führt Sie in vier Schritten durch die Analyse: Setup → Module → Bewertung → Export. Eingaben werden lokal im Browser gespeichert. Keine Patientendaten.

Pflicht: 3/4

Basisdaten

Pflicht
Basisdaten

Direkter Abzug von der brutto freigesetzten Arztzeit (h/Monat).

Einarbeitung, Schulung, Rollenklärung, Prozessanpassung.

Delegations-Check

Pflicht
Delegations-Check Klinik
  • Kritisch – ohne diesen Punkt ist die Berechnung nicht belastbar.

Qualität & Patientensicherheit

Optional
Qualität und Patientensicherheit
nicht monetarisiert · separates Implementierungsrisiko

Selbsteinschätzung in sechs organisatorischen Dimensionen (Skala 1–10). Die Werte fließen nicht in den wirtschaftlichen Effekt ein, sondern werden ausschließlich als Implementierungsrisiko ausgewiesen. Keine Patientendaten – Erhebung lokal.

7 / 10

Aufgaben, Grenzen und Ansprechpartner sind im Team schriftlich geklärt.

7 / 10

Supervisierender Arzt ist zuverlässig und zeitnah erreichbar.

7 / 10

Eskalationswege sind definiert, bekannt und werden tatsächlich genutzt.

7 / 10

PA-vorbereitete Dokumentation ist vollständig und ärztlich freigegeben.

7 / 10

Ärztliches und nicht-ärztliches Team trägt den PA-Einsatz mit.

7 / 10

Patientinnen und Patienten verstehen, dass der PA kein Arzt ist.

Markiert die Gesamtbewertung automatisch als Rot. Konkrete Fälle bitte über das interne CIRS / QM melden – hier keine Patientendaten erfassen.

Noch nicht gespeichert – PDF-Export berücksichtigt nur gespeicherte Werte.

Bestehende Struktur

Optional
Vorhandene PA-/Delegationsstruktur
Grenznutzen: -4.065 € / Monat

Erfasst Bestand und bereits realisierte Entlastung, damit der Effekt der zusätzlichen PA-Stelle korrekt gegen das Restpotenzial gerechnet wird. Quellen: BÄK-Positionspapier PA und Anlage 24 BMV-Ä definieren delegierbare Tätigkeiten; die Bestandswerte sind eigene Controlling-/HR-Angaben (E3).

Inklusive Teilzeitkräfte; VZÄ separat angeben.

z. B. 2 Teilzeit-PAs à 50 % = 1,0 VZÄ.

Wird vom Gesamt-Delegationsvolumen abgezogen, um das Restpotenzial zu bestimmen.

Reine Anzeige; wirkt nicht doppelt auf den Grenznutzen.

Nur delegationsfähige Tätigkeiten nach Anlage 24 BMV-Ä. Höchstpersönliche ärztliche Leistungen (Indikation, Diagnose, Aufklärung, Therapieentscheidung) bleiben ausgenommen.

Restpotenzial
35,8 h/Monat
delegierbar (35,8 h) − bereits realisiert (0 h)
Effektiv nutzbar (neue PA)
25,8 h/Monat
Neue PA-Stelle passt vollständig ins Restpotenzial.
Grenznutzen
-4.065 € / Monat
Nettoeffekt zusätzliche Stelle = nutzbare Stunden × Arzt-Satz − PA-Vollkosten.
  • Grenznutzen negativ: zusätzliche PA-Stelle aktuell nicht refinanzierbar.

Praxismodell

Modellversion und Quellenstand

Modellversion
Modellversion 1.0
Quellenstand
Quellenstand 5.6.2026
Letzte fachliche Prüfung
Eine fachliche Gesamtprüfung ist bisher nicht dokumentiert.
Nächste Prüfung
Nächste Prüfung noch nicht festgelegt.

Quellenprüfung alle 6 Monate. Quellenstand & Prüfintervall ansehen

Ampel: Rot
Netto-1.405 € / Mo.
Break-Even
Pflicht: 4/4
Schritt 1/1 · Praxis
PA-Praxismodell: Delegation, Arztzeit-Wiedernutzung, Wirtschaftlichkeit

Berechnet ärztliche Entlastung und Wirtschaftlichkeit für Hausarztpraxis oder MVZ. Delegationsgrenzen nach Anlage 24 BMV-Ä bleiben unberührt. Eingaben werden lokal im Browser gespeichert. Keine Patientendaten.

Eingaben

Optional: wieder genutzte Arztzeit für zusätzliche Versorgung.

Verbrauchte Arztzeit pro Akutkontakt. Wird von der freigesetzten Zeit abgezogen, damit dieselbe Stunde nicht doppelt als Zeitwert und Deckungsbeitrag zählt.

Plausibilitätsprüfung
keine Auffälligkeiten

Automatische Prüfung auf häufige Fehlerzustände (PA-Anteil, Supervision, Kosten, E3-Anteil, Doppelzählungen). Ergänzt – ersetzt nicht – die fachliche Validierung.

Keine Plausibilitätswarnungen für die aktuelle Eingabe. Eine fehlende Warnung ersetzt keine inhaltliche Validierung der Annahmen.
Vorhandene PA-/Delegationsstruktur
Grenznutzen: -1.405 € / Monat

Erfasst Bestand und bereits realisierte Entlastung, damit der Effekt der zusätzlichen PA-Stelle korrekt gegen das Restpotenzial gerechnet wird. Quellen: BÄK-Positionspapier PA und Anlage 24 BMV-Ä definieren delegierbare Tätigkeiten; die Bestandswerte sind eigene Controlling-/HR-Angaben (E3).

Inklusive Teilzeitkräfte; VZÄ separat angeben.

z. B. 2 Teilzeit-PAs à 50 % = 1,0 VZÄ.

Wird vom Gesamt-Delegationsvolumen abgezogen, um das Restpotenzial zu bestimmen.

Reine Anzeige; wirkt nicht doppelt auf den Grenznutzen.

Nur delegationsfähige Tätigkeiten nach Anlage 24 BMV-Ä. Höchstpersönliche ärztliche Leistungen (Indikation, Diagnose, Aufklärung, Therapieentscheidung) bleiben ausgenommen.

Restpotenzial
80 h/Monat
delegierbar (80 h) − bereits realisiert (0 h)
Effektiv nutzbar (neue PA)
45,5 h/Monat
Neue PA-Stelle passt vollständig ins Restpotenzial.
Grenznutzen
-1.405 € / Monat
Nettoeffekt zusätzliche Stelle = nutzbare Stunden × Arzt-Satz − PA-Vollkosten.
  • Grenznutzen negativ: zusätzliche PA-Stelle aktuell nicht refinanzierbar.

Leitsatz: Die Berechnung zeigt nicht, dass ein PA-Einsatz automatisch wirtschaftlich ist. Sie zeigt, unter welchen lokalen Annahmen ein PA-Einsatz wirtschaftlich, organisatorisch und versorgungsbezogen plausibel werden kann.

Tätigkeitsprofil
Rollenklärung · keine Rechtsprüfung

Delegierte Unterstützung in der ambulanten Versorgung (Hausarztpraxis / MVZ). Der PA arbeitet ausschließlich unter ärztlicher Anordnung und Verantwortung; Anlage 24 BMV-Ä bleibt unberührt.

Diagnosestellung, Indikationsstellung, Therapieentscheidung, Aufklärung und ärztliche Verantwortung bleiben ärztlich.

Tätigkeitsmatrix

TätigkeitPA möglich?VoraussetzungSupervisionEvidenz
Arztbrief vorbereitenjaärztliche FreigabeabschließendE1/E2
Visite vorbereitenjadefinierter StandardrückfragefähigE1/E2
Diagnose stellenneinnicht delegierbarentfälltE1
Therapieentscheidungneinnicht delegierbarentfälltE1
Hausbesuch vorbereitenjalokale RegelungärztlichE2/E3
Technische Diagnostik durchführenmöglichQualifikation/Anordnungärztliche BefundungE2/E3

Gewählte delegierbare Tätigkeitsmodule

  • DMP / Routine­kontrollenE2

    Strukturierte Verlaufskontrollen im DMP-Rahmen.

  • Hausbesuche / geriatrisches Assessment (vorbereitend)E2

    Vorbereitung und Verlaufsbesuche unter ärztlicher Verantwortung; Diagnose und Therapieentscheidung beim Arzt.

  • WundversorgungE1

    Verbandswechsel, Wundbeurteilung im delegierten Rahmen.

  • Verwaltung, Bescheinigungen (vorbereitend)E2

    Vorbereitung; ärztliche Unterschrift und Aufklärung verbleiben beim Arzt.

  • Koordination, Schnittstellen­managementE2

    Übergaben, Heim- und Krankenhauskontakt, Hilfsmittel.

  • Einfache Diagnostik (z. B. EKG-Ableitung)E1

    Technische Durchführung im delegierten Rahmen; Befundung durch den Arzt.

Nicht delegierte ärztliche Kernleistungen

  • Anamnese (ärztlich)E1

    Nicht delegierbar gemäß Anlage 24 BMV-Ä.

  • Indikations­stellung, Diagnose­stellungE1

    Nicht delegierbar.

  • Aufklärung, Therapie­entscheidungE1

    Nicht delegierbar.

  • Invasive Therapie, operative EingriffeE1

    Nicht delegierbar.

Supervisionsstruktur

  • Fachärztliche Supervision durch namentlich benannten Praxisinhaber / Facharzt
  • Tägliche kurze Fallbesprechung zu Beginn und Ende der Sprechstunde
  • Mitzeichnung aller PA-Eintragungen in der Patientenakte durch den Arzt
  • Regelmäßige Überprüfung delegierter Tätigkeiten (mindestens quartalsweise)

Eskalationswege

  • Sofortige Eskalation bei jeder neuen Symptomatik, unklarem Befund oder Notfall
  • Eskalation bei jeder Frage zu Diagnose, Indikation, Therapie oder Aufklärung
  • Eskalation bei DMP-/Hausbesuchs-Auffälligkeiten, die vom Standardpfad abweichen
  • Definierter Rufweg zum verantwortlichen Arzt während der gesamten Tätigkeit

Dokumentationsregel

  • Jede PA-Tätigkeit wird in der Patientenakte als delegierte Leistung kenntlich gemacht (Handzeichen / Benutzerkennung).
  • Befund- und Verlaufseinträge des PA werden vom verantwortlichen Arzt gegengezeichnet bzw. freigegeben.
  • Arztbriefe, Anträge und Bescheinigungen werden vom PA vorbereitet; die ärztliche Unterschrift und Freigabe verbleiben beim Arzt.
  • Abweichungen vom Standardpfad, sicherheitsrelevante Ereignisse und unklare Delegationslagen werden dokumentiert und eskaliert.
  • Aufbewahrung und Datenschutz entsprechen den gesetzlichen Vorgaben (BDSG, DSGVO, Landeskrankenhaus-/Berufsrecht).

Voraussetzungen für den Einsatz

  • Schriftliche Delegationsanordnung pro Tätigkeit
  • Dokumentierte Rollenklärung und Stellenbeschreibung
  • Nachweis der formalen PA-Qualifikation (BSc / MSc Physician Assistance)
  • Strukturierte Einarbeitung in lokale Prozesse und Dokumentation
Delegationsmatrix (Praxis)
möglich· 5
eingeschränkt· 1
nicht delegierbar· 5

Spalten: Tätigkeit · Delegationsstatus · Voraussetzung · Supervisionsform · Evidenz · Quelle. Im PDF-Report immer vollständig enthalten.

Qualitäts- und Patientensicherheitsindikatoren
7 Indikatoren · lokale Erhebung

Organisatorische Frühwarnzeichen für den PA-Einsatz. Es werden keine Patientendaten verarbeitet; Erhebung erfolgt lokal in der Einrichtung. Im PDF-Report immer vollständig enthalten.

Qualität und Patientensicherheit
nicht monetarisiert · separates Implementierungsrisiko

Selbsteinschätzung in sechs organisatorischen Dimensionen (Skala 1–10). Die Werte fließen nicht in den wirtschaftlichen Effekt ein, sondern werden ausschließlich als Implementierungsrisiko ausgewiesen. Keine Patientendaten – Erhebung lokal.

7 / 10

Aufgaben, Grenzen und Ansprechpartner sind im Team schriftlich geklärt.

7 / 10

Supervisierender Arzt ist zuverlässig und zeitnah erreichbar.

7 / 10

Eskalationswege sind definiert, bekannt und werden tatsächlich genutzt.

7 / 10

PA-vorbereitete Dokumentation ist vollständig und ärztlich freigegeben.

7 / 10

Ärztliches und nicht-ärztliches Team trägt den PA-Einsatz mit.

7 / 10

Patientinnen und Patienten verstehen, dass der PA kein Arzt ist.

Markiert die Gesamtbewertung automatisch als Rot. Konkrete Fälle bitte über das interne CIRS / QM melden – hier keine Patientendaten erfassen.

Noch nicht gespeichert – PDF-Export berücksichtigt nur gespeicherte Werte.

Ergebnisse
Rot – nicht belastbar

Unter den aktuellen Annahmen ist ein wirtschaftlicher Einsatz nicht plausibel. Prüfen Sie Tätigkeitsprofil, Teilzeitmodell, Supervisionsstruktur oder Einsatz über mehrere Bereiche.

Herleitung Monatlicher Nettoeffekt
Zeitwert freigesetzter Arztzeit
4.095 €
Dieser Wert beschreibt freigesetzte ärztliche Kapazität. Er ist kein automatischer zusätzlicher Erlös.
Optionales Umsatz-/Prozesspotenzial(lokale Annahme – getrennt ausgewiesen)
0 €
PA-Vollkosten
− 5.500 €
Monatlicher Nettoeffekt
-1.405 €
Nicht automatisch realisierter Erlös: Der Nettoeffekt wird erst wirksam, wenn die freigesetzte Arztzeit organisatorisch wieder in Versorgung, Erlös oder Entlastung überführt wird.

Zeitwert und optionales Potenzial sind strikt getrennt ausgewiesen und dürfen nicht doppelt gezählt werden. Optionale Werte (Akutslot, OP-Minute, MD-Erlössicherung, Overstay) sind E3-Annahmen und nur nach lokaler Validierung belastbar.

Netto Arztstunden / Monat
45,5 h
Netto Arztstunden / Woche
10,5 h
Anteil ärztl. Vollzeitstelle
32 %
Zeitwert freigesetzter Arztzeit
4.095 €
freigesetzte ärztliche Kapazität – kein automatischer Erlös
Optionales Umsatz-/Prozesspotenzial
0 €
Getrennt ausgewiesen – nicht doppelt mit Zeitwert zählen.
PA-Vollkosten / Monat
5.500 €
Monatlicher Nettoeffekt
-1.405 €
Break-even
Kein Break-even in 12 Monaten
Unter den aktuellen Annahmen wird innerhalb von 12 Monaten kein wirtschaftlicher Break-even erreicht.
E3-Anteil
0 %
KI-Coach: Bewertung & Tipps
Lovable AI
KI-Status: Bereit

KI-Analyse anonymer Modellgrößen über Lovable AI · Keine Patienten- oder Personaldaten. Ergebnisse sind orientierend und ersetzen keine rechtliche oder controllingseitige Prüfung.

Nächste sinnvolle Schritte

Einsatzmodell überarbeiten

  • Teilzeitmodell prüfen
  • Einsatz über mehrere Bereiche prüfen
  • andere Tätigkeitsmodule wählen
  • Supervisionsstruktur klären

Das Modell trägt sich in dieser Konstellation nicht oder ist organisatorisch nicht belastbar. Empfehlung: Einsatzmodell strukturell überarbeiten, bevor eine Wirtschaftlichkeit erwartet wird.

Plan-Ist-Abgleich nach 3 und 6 Monaten

Dieses Modul dient dazu, die ursprünglichen Modellannahmen nach Einführung eines PA mit realen Daten abzugleichen.

Freigesetzte Arztzeit
0 h (– v. Plan)
Supervisionszeit
0 h (– v. Plan)
Nettoeffekt
0 € (– v. Plan)
Grün – Ist-Werte ≥ 90 % der Planwerte, keine kritischen Auffälligkeiten
Sensitivitätsanalyse

Sensitivitätsanalyse: keine Prognose, sondern Robustheitsprüfung.

Szenarien · Praxis

Noch keine gespeicherten Szenarien. Lokal in Ihrem Browser, ohne Server.

Quellen und methodische Grundlage

  • E1 · rechtlich / berufsfachlich gestützt
    Physician Assistant – Ein akademischer Gesundheitsberuf
    Bundesärztekammer (BÄK) · 2025
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    Beweist keine konkrete wirtschaftliche Refinanzierung, keine KV-/EBM-Abrechenbarkeit und keine arbeitsrechtliche oder haftungsrechtliche Einzelfallzulässigkeit. Höchstpersönliche ärztliche Leistungen bleiben nicht delegierbar.

  • E1 · rechtlich / berufsfachlich gestützt
    Anlage 24 BMV-Ä – Delegationsfähige Leistungen
    KBV / GKV-Spitzenverband · Stand: 01.01.2026
    Quelle öffnen

    Beweist nicht, dass eine delegierte Leistung automatisch wirtschaftlich oder gegenüber KV/MD abrechenbar ist. Nicht delegierbar bleiben: Anamnese, Indikationsstellung, Untersuchung (inkl. invasiver Diagnostik), Diagnosestellung, Aufklärung, Beratung, Therapieentscheidung, invasive Therapien und operative Eingriffe.

  • E2 · empirisch / evidenzgestützt
    Potenzialanalyse Delegation im Praxisteam
    Bertelsmann Stiftung · 2026
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    Beweist keine allgemeingültige Übertragbarkeit auf jede Einzelpraxis und keine automatische Refinanzierung. Werte stammen aus Innovationspraxen unter besonderen Bedingungen.

  • E2 · empirisch / evidenzgestützt
    Cost-effectiveness of physician assistants – a systematic review (39 Studien)
    van den Brink et al. · 2021
    Quelle öffnen

    Beweist keine Übertragbarkeit auf EBM/DRG/KV-/Klinikcontrolling in Deutschland. 29 von 39 Studien zeigen niedrigere Arbeits-/Ressourcenkosten – das ist kein automatischer Erlöseffekt.

  • E3 · lokale Controllingannahme
    Lokale Controllingannahme
    Eigene Eingabe

    Beweist gar nichts ohne lokale Validierung. Wert ist mit Personalcontrolling, Erlöscontrolling und lokalen Tarif-/KV-Daten zu prüfen.